Die Wolken

Wolken bestehen aus winzigen Wassertröpfchen (wenn es sehr kalt ist bestehen sie jedoch aus Eiskristallen). Die Wassertröpfchen sind so klein und leicht, dass sie in der Luft schweben.

Sie sind immer in Bewegung. Wenn sie zusammenstoßen, verschmelzen sie und werden größer und schwerer. Manchmal werden sie so schwer, dass sie nicht mehr schweben können und fallen dann als Regen auf die Erde.

Es gibt viele verschiedene Arten von Wolken, die ihr später kennen genauer kennen lernen werdet.

Wolken können zwischen der Erdoberfläche und einer Höhe von etwa 14 km auftreten. Man kann sie also in drei Stockwerke aufteilen: in hohe, mittel hohe und tiefe Wolken.

Hohe Wolken (Eiswolken) sind meist dünne, weißliche Gebilde, die wie Federn oder Fasern aussehen und aus Eiskristallen bestehen. Sie werden Cirruswolken genannt oder haben die Vorsilbe Cirro.

Mittel hohe Wolken liegen zwischen 2 und 7 km Höhe. Sie bilden oft eine graue, einförmige Schicht und bestehen aus Eiskristallen und Regentropfen. Ihr Name beginnt mit der Vorsilbe Alto.

Tiefe Wolken erstrecken sich zwischen Erdoberfläche und etwa 2 km Höhe. Sie bestehen aus Wassertropfen. Ihrer Form nach lassen sie sich in 4 verschiedene Gruppen einteilen.

 

Wolken als Wetterboten

Auch anhand von Wolken kann man das Wetter vorhersagen:

Sind große Haufenwolken (= Cumulus) am Himmel,dann bleibt das Wetter auch an den nächsten Tagen noch schön

Ziehen aber viele Schäfchenwolken (= Altocumulus) über den Himmel, dann wird es in den nächsten Tagen kälter und bald kann es Regen geben.

Bei schnell am Himmel vorüber ziehenden Federwolken (=Cirrus) kann man davon ausgehen, dass es nur noch kurz Zeit schön bleibt. Schon am nächsten Tag wird das Wetter meist trübe und regnerisch.

Bei Schichtwolken (= Stratus) weiß man, dass das schöne Wetter vorbei ist und es bald regnen wird.