Was hat die Sonne mit schlechtem Wetter zu tun?

Der Sonne verdanken wir nicht nur gutes Wetter, Hitze oder Trockenheit, sondern auch Schauer, laue Brisen und sogar Orkanböen.

Das kommt daher, dass unser Planet eine Kugel ist. Die Sonnenstrahlen treffen also in unterschiedlichen Winkeln auf die Erdoberfläche. Je flacher sie einfallen, desto länger ist ihr Weg durch die Erdatmosphäre, auf dem die Strahlen Energie an Luft und Wolken abgeben.

Am Äquator dagegen treffen die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf, weswegen hier auch Boden und Luft besonders heiß werden.

Nun steigt heiße Luft nach oben, wobei von anderswo kühlere Luft an ihre Stelle nachrückt. Weil dorthin wiederum Luft gelangen muss, entsteht ein Kreislauf aus weltweiten Winden: in Bodennähe weht es zum Äquator hin, hoch oben im Himmel bewegt sich die Luftmasse in umgekehrte Richtung - den Polen entgegen.