Das Wetter

Es gibt viele Formen von Wetter: es kann regnen, schneien, gewittern oder hageln. Es kann windig sein, die Sonne kann scheinen oder es kann bewölkt sein.

Doch woher wissen wir, wie das Wetter wahrscheinlich morgen wird?

Früher haben die Menschen die Pflanzen und Tiere beobachtet, um von ihnen zu erfahren, wie das Wetter wird.

Bei den Pflanzen sind es zum Beispiel die Zapfen von Nadelbäumen, die ihr Aussehen verändern, wenn die Luft trockener oder feuchter wird. Die Zapfen schließen sich, wenn regnerisches Wetter naht und die Schuppen spreizen sich, wenn es trocken wird. Besonders deutlich sieht man das am Kiefernzapfen.

Ein anderes Beispiel aus der Pflanzenwelt ist die Silberdistel, deren Blüten der Sonne ähneln. Die Blüte öffnet sich, wenn schönes Wetter kommt und schließt sich, wenn schlechtes Wetter kommt. Heute darf man die Silberdistel aber nicht mehr pflücken, weil sie unter Naturschutz steht.

Im Tierreich gibt es einen sehr bekannten Wetterpropheten: den Wetterfrosch. Bleibt er in Bodennähe, deutet das auf Regen hin. Klettert er aber weiter in die Höhe, kann man schönes Wetter erwarten. Das kommt daher, dass die Libellen und Fliegen, von denen er sich ernährt, bei feuchtem Wetter nahe am Boden und bei trockenem Wetter etwas höher fliegen.

So ähnlich ist das auch bei den Schwalben. Sie fliegen bei schönem Wetter oben und bei schlechtem Wetter weiter unten.

Es gibt auch Menschen die mit vielen Messgeräten das Wetter beobachten. Man nennt sie Meteorologen. Sie erstellen den Wetterbericht, den wir im Radio hören, in der Zeitung lesen oder in den Nachrichten sehen.

Um das Wetter vorhersagen zu können benutzen sie unterschiedliche wissenschaftliche Messgeräte: Barometer, Thermometer, Satelliten, Computer, Wetterballons, Wetterflugzeuge und Wetterschiffe, … Rund um die Erde gibt es Wettermessstationen.