DER WASSERKREISLAUF

Um den Wasserkreislauf zu verstehen, beginnen wir mit der Verdunstung.

Vorallem bei Meeren und Seen findet die Verdunstung statt, aber auch auf dem Festland, allerdings in kleinerem Umfang. Bei der Verdunstung steigt das Wasser als Gas auf und gelangt in die Atmosphäre.

Dort ist die Luft kälter und das Gas wird wieder flüssig, also zu dem Wasser, das wir kennen. Die Wassertropfen bilden Wolken, die, wenn sie zu schwer werden, die Tropfen 'fallen lassen' dh. es regnet oder schneit.

Größtenteils verdunstet der Regen wieder oder fließt in Bächen und Flüssen ins Meer, wo er ebenfalls verdunstet. Ein anderer Teil des Regens versickert im Boden und wird Teil des sogenannten 'Grundwassers'.

Durch die Verdunstung beginnt der Wasserkreislauf erneut.

Animation zum Wasserkreislauf

 

Grundwasser

 

Wenn es regnet versickert jeder fünfte Wassertropfen im Boden. Irgendwann treffen die Wassertropfen auf eine undurchlässige Gesteinsschicht.

Das sich hier stauende Wasser nennt man Grundwasser.

Durch Brunnenbau oder Pumpen wird das Grundwasser angezapft und als Trinkwasser verwendet.

Manchmal liegt der Grundwasserspiegel allerdings so tief, dass keine Brunnen oder Pumpen ihn erreichen können.